Drückjagd: Tipps für mehr Erfolg

Drückjagd Foto

Es ist Herbst und so langsam kommt die Drückjagd Saison in die Gänge. Hier möchten wir nun ein paar wichtige Tipps für eine entspannte und erfolgreiche Drückjagd geben. Oft ist gerade die Vorbereitung und die richtige Ausrüstung für Freude und Erfolg bei der Drückjagd ausschlaggebend.

1. Die richtige Kleidung

Jedes Jahr sieht man die selben Fehler. Viele Jäger tragen falsche oder ungeeignete Kleidung auf der Drückjagd. Gerade auf Drückjagden wird Kälte und Nässe nur zu oft unterschätzt. Auch wenn die Drückjagd eine aktivere Jagd als der Ansitz ist, steht man doch häufig mehrere Stunden ohne sich groß bewegen zu können. Da kann es im Winter schon sehr unangenehm kalt werden. Darum ist es wichtig sich warm anzuziehen. Ideal sollte man sich nach dem Zwiebelprinzip kleiden. Sollte einem dann doch zu warm sein, so kann man am Stand immer noch was ausziehen. Jedoch sollte man darauf achten nicht allzu aufgeblasen gekleidet zu sein. Oft muss man schnell reagieren und in den Anschlag gehen, da darf die Kleidung nicht stören.

Sehr wichtig ist auch gutes Schuhwerk. Man erkennt die Jäger mit den falschen Schuhen oft an dem rhythmischen Heben und Senken der Füße am Stand. Um nicht zu dieser Gruppe zu gehören, empfiehlt es sich gut gefütterte Schuhe mit einer isolierenden Sohle zu tragen. Ideal ist auch eine elektrische Heizsohle.

2. Die richtige Ausrüstung

Neben der richtigen Waffe, gibt es auch diverse Utensilien welche auf einer Drückjagd hilfreich sein können. Wichtig ist ein gutes Fernglas. Da die Jagd bei Tage ist, sind Pirschgläser gut geeignet. Viele Jäger verwenden sehr gerne Zielstöcke. Auf größeren Distanzen kann ein Zielstock von Vorteil sein. Ein sehr guter Tipp sind auch Gürteltaschen. Bei der Drückjagd hat man oft viel Kleinkram dabei. Da sind Gürteltaschen ideal. Da man sie am Stand einfach ablegen kann.

Für das leibliche Wohl sorgen Handwärmer oder Taschenwärmer. Auch eine Thermoskanne mit heißen Tee macht das Warten meist angenehmer.

3. Sicherheit geht vor

Ein sehr wichtiger Punkt ist die Sicherheit. Leider wird der Punkt von manchen Jägern oft vernachlässigt. Sichtbarkeit ist oft das A und O. Viele Jäger sind komplett in grün gekleidet und tragen lediglich ein orange-farbenes Hutband, was rechtlich oft legitim ist. Die persönlich Sicherheit wird hier jedoch vernachlässigt. Als Schütze und als Treiber kann man nicht orange oder gelb genug sein. Ein kleines 3cm breites Hutband wird auf 100m nur kaum wahrgenommen und da ist es besser eine große Signalweste zu tragen oder noch besser eine ganze Jacke in Signalfarbe. Hier sollte man nicht sparen oder falsche Scham zeigen und sich lieber auffallend kleiden.

4. Allgemeine Tips

Üben & Trainieren

Sollte man Jungjäger sein oder schon länger auf keiner Drückjagd gewesen sein, empfiehlt es sich den Anschlag und das repetieren zu üben. Auf der Drückjagd ist schnelles reagieren wichtig und da sollten die Bewegungsabläufe natürlich und fließend laufen. Ideal ist der Besuch im Schießkino, wo man sich ideal auf die Jagd vorbereiten kann.

Frühzeitig Orientieren

Ist man an seinen Stand angekommen, sollte man sich zuerst einmal genau umsehen und diverse Orientierungspunkte finden. In einem fremden Revier ist es oft schwierig Entfernungen abzuschätzen oder  sich zu orientieren. Man sollte sich erstmal vergewissern, wo sicherere Kugelfänge vorhanden sind. Ideal ist hier auch ein Laser Entferungsmesser um die Entfernungen zu den Orientierungspunkten zu kennen. Kommt erst mal das Wild, geht es oft schnell und da sollte man schon ungefähr das Terrain abschätzen können.

Das Kaliber

Oft ein Diskussionspunkt unter vielen Jägern und vom Schützen abhängig. Das richtige Kaliber. Generell gilt, auf der Drückjagd kann man ein stärkeres Kaliber verwenden. Das Wild hat meist höhere Adrenalinwerte und ist somit schusshärter.

Wichtige Dinge griffbereit halten

Wichtige Dinge wie Waffe, Munition, Fernglas, etc. sollten immer griffbereit liegen. Hat man eine Ablage, sollte man diese auch nutzen. Sollte man dies nicht haben, sollte man die Gegenstände getrennt in den Jackentaschen aufbewahren um schnell und gezielt darauf zugreifen zu können.

Augen und Ohren auf

Oft hört man das Wild noch bevor man es sieht. Darum ist es wichtig leise zu sein und auf Geräusche zu achten. Ideal sind hier Ohrenschützer mit elektronischen Geräuschverstärker. Zum einen tut man mit den Ohrenschützern seinen Ohren gutes und zum anderen kann man so, sich annäherndes Wild, frühzeitiger wahrnehmen.

Im Pirscher Shop finden Sie Bekleidung und Ausrüstung für die Drückjagd. Gerne beraten wir Sie weiter.

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