Gänsejagd: Mehr Erfolg bei der Jagd

gänse2Man könnte ein ganzes Buch zur Gänsejagd schreiben, darum fassen wir uns kurz und zeigen Ihnen die 5 wichtigsten Tipps um mehr Erfolg bei der nächsten Jagd auf Wildgänse zu erleben. Generell hat sich die Lockjagd auf Gänse als sehr erfolgsversprechend bewährt. Es ist of leichter die vorsichtigen Vögel zu sich zu bringen als sich den Vögeln zu nähern. Hier die fünf wichtigsten Tipps:

1. Tarnung bei der Gänsejagd

Wie alle Vögel können Gänse unwahrscheinlich gut sehen und sind zudem auch sehr vorsichtige und aufmerksame Vögel. Da ist es unabdingbar auf Tarnen und Täuschen zu setzten. Gerade auf kahlen und weit einsehbaren Flächen wie Äckern ist Tarnung daher sehr wichtig, wenn man die Wildgänse in Schussweite bekommen möchte.
Gänseliege
Da Äcker sehr flach und ebenerdig sind, bringen hohe Tarnschirme oft nicht den gewünschten Erfolg. Hier ist man mit Gänseliegen, welche flach und tief liegen oft besser bedient. Um die Liegen natürlich wirken zu lassen, sollte man diese zusätzlich noch mit Stroh oder Gras bedecken.Damit die Tarnung perfekt ist, sollte man auf Tarnkleidung und Masken sowie Handschuhe nicht verzichten. Auf jeden Fall muss auch die Flinte, welche meist aus der Gänseliege ragt, verblendet sein. Hier gibt es günstige Tapes oder man benützt eine Flinte mit Camo Aufdruck. Das Tarnmuster Realtree MAX-4 oder Realtree MAX-5 hat sich mit seinem Schilf und Acker Tarnmuster hier bewährt.

2. Der richtige Ort

Man sollte seinen Standort mit Bedacht wählen um nicht zuzusehen, wie Gänse im Nachbarfeld einfallen. Gänse mögen weit einsehbare Flächen, von daher sollte man sich mitten im Acker oder einer Wiese einen Platz aussuchen. Bäume und Sträucher in der Nähe können den Jagderfolg erheblich senken, da die Vögel sich durch die Deckung unsicher fühlen. Hier gilt also, je weiter irgend etwas von der Gänseliege entfernt ist, desto besser. Am besten beobachten man das Verhalten und die Standorte der Gänse und wählt die Einflugorte, welche auch am Vortag von den Gantern angeflogen wurden.

3. Das Lockbild mit Lockgänsen

Gänse sind gesellig und das sollte sich auf jedem Fall im Lockbild wiederspiegeln. Hier gilt die Regel je mehr desto besser. Gänse fliegen in großen Gruppen und um die Tiere anzulocken sollte man mindestens 20 bis 50 Lockgänse um seine Gänseliege platzieren. Bei zu wenigen Lockvögeln wird das Lockbild oft ignoriert und die Gänse fliegen dann oft an einer anderen Stelle ein. Man sollte auf jeden Fall darauf achten die Lockvögel nicht zu weit von der Liege aufzustellen, da die Gänse nicht direkt in das Lockbild fliegen und dann ausser Schussweite sind. Darum sollte man die Gänse nicht weiter als 20m von der Liege entfernt aufstellen. Die Lockgänse dürfen auch nicht zu eng aufgestellt werden, da dies unnatürlich wirkt. Sondern sollte weiträumig und mit zufälliger Anordnung verteilt werden.

4. Der Lockruf mit dem Gänselocker

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Es bedarf einiges an Übung und Erfahrung die verschiedenen Ruflaute der Wildgänse zu lernen. Moderne Gänselocker werden heutzutage meist aus Acrylgas gefertigt, da das Material auch bei Nässe gut funktioniert.

Gänselocker

Die ersten Lockrufe hat man mit etwas Übung schnell gelernt, aber es gibt eine ganze Palette an Lockrufen und da muss man schon etwas üben. Es gibt Locker speziell für Graugänse, Kanadagänse oder auch Blässgänse. Auch wie beim Lockbild gilt hier die Devise je mehr desto besser. Wer schon mal Gänse beobachtet hat, weiss was für einen Lärm die geselligen Vögel machen. Hier ist es von Vorteil aber nicht zwingend das man mit mehreren Jägern auf die Jagd geht und somit alle gleichzeitig die Lockrufe erzeugen. Gänse sind sehr gesprächige Tiere und vereinzelte Rufe wirken in einem Lockbild mit vielen Lockgänsen nicht so realistisch wie mehrere gleichzeitige Rufe. Aber auch als Solojäger ist der Jagderfolg machbar.

5. Der Wind immer von hinten

Nichts ist ärgerlicher wenn man aus einer Gänseliege jagt und die Gänse hinter einem einfallen und man nur schwierig zum Schuss kommt. Das liegt meist daran, dass man den Wind nicht beachtet hat. Gänse wie so ziemlich alle Vögeln fliegen gegen den Wind ein. Somit sollte man darauf achten das der Wind von hinten kommt. Aus einer Gänseliege nach hinten zu schiessen ist eine Herausforderung, die so vermieden werden kann. Darum sollte wenn möglich, der Wind immer  von hinten kommen, damit die Gänse von Vorne einfliegen und man sauber zum Schuss kommt.

Wir hoffen wir konnten Ihnen mit unseren Tipps zur Gänsejagd helfen. Wir führen ein breites Sortiment aus Jagdausrüstung und Jagdbekleidung speziell für die Gänsejagd. Klicken Sie auf folgenden Link um zu unserem Themenshop Gänsejagd zu gelangen.

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