Krähenjagd 2014 | 5 Tipps zur Lockjagd

KrähenjagdAuch 2014 steht die Krähenjagd in vielen Revieren wieder an. Die listigen Rabenvögel stellen jeden Jäger vor eine große Herausforderung. Nicht nur die richtige Ausrüstung sondern auch die Art der Bejagung macht den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg bei der Krähenjagd aus. Hier haben wir 5 Tipps für mehr Erfolg auf der Krähenjagd zusammengefasst.

Der richtige Zeitpunkt

Der richtige Zeitpunkt ist bei der Krähenjagd oft entscheidend. Besser gesagt die richtige Uhrzeit. Am meisten Erfolg hat man nämlich, wenn man das Lockbild und den Tarnstand noch vor Sonnenaufgang aufbaut. Nur so kann man verhindern, dass einem die neugierigen Vögel schon beim Aufbau beobachten und andere Krähen später warnen. Auch kann man so verhindern, dass die Vögel das Lockbild und Jäger mit der Krähenjagd verbinden. Die Monate welche den meisten Erfolg versprechen sind in der Regel Mitte Juli bis September. Da hier unerfahrene Jungkrähen unterwegs sind.

Der richtige Standplatz

Einer der wichtigsten und Erfolg von Misserfolg trennenden Punkte ist die Wahl des Standorts. Man sollte schon einige Tage vor der Jagd, die Flugrouten der Krähen beobachten. Auch sollte man die Futterplätze und die Schlafbäume der Krähen kennen. Auf keinen Fall sollte man an Waldrändern, nahe hoher Bäume oder Strommasten seinen Tarnschirm aufbauen. Da die Vögel sonst die Bäume anstreichen und ausser Schussreichweite bleiben und von dort aus andere Krähen warnen können. Noch ein wichtiger Tipp ist, das Auto nicht in Sichtweite zum Tarnschirm zu parken.

Das richtige LockbildLockbild

Hier gibt es viele verschiedene Ansätze, welche man alle mal durchprobieren sollte. Generell unterscheidet man zwischen dem „freundlichen Lockbild“ und dem „feindlichen Lockbild“. Beim „freundlichen Lockbild“ setzt man auf die Lockwirkung der Krähen bei der Futteraufnahme. Man simuliert durch das Aufstellen von Lockkrähen und Krähenmagneten, Krähen bei der Futteraufnahme. Heranfliegende Krähen vermuten das große Fressen und fliegen so das Lockbild gezielt an. Bei dem „feindlichen Lockbild“ setzt man auf das Angriffsverhalten von Krähen, wenn Sie einen anderen Raubvogel wie zum Beispiel den Uhu sehen. Hier verwendet man neben einen Uhuattrappe auch ein paar Krähen um eine Angriffsituation zu simulieren. Anfliegende Krähen, werden den Uhu vertrieben wollen und so in Schussweite kommen. Generell sollte man bei beiden Lockbildern darauf achten, die Krähen nicht außer Schussweite aufzustellen und in einem Radius von 20 bis 25m zu bleiben.

Der richtige Krähenlocker

Um das visuelle Lockbild auch akustisch abzurunden, sollte man Krähenlocker verwenden. Hier gibt es viele verschiedene Locker aus Acryl, Horn oder Holz. Diese Locker werden in der Regel durch hineinpusten wie in einen Pfeife betätigt. Zusätzlich gibt es aber auch noch elektronische Locker, welche über Lautsprecher funktionieren. Diese sind in Deutschland jedoch nicht erlaubt. Mit den Lockpfeifen kann man aber mit etwas Übung alle wichtigen Lockrufe imitieren. Die Wahl des Locker bleibt jedem selbst überlassen. Jeder Locker klingt etwas anders und liegt auch jedem etwas anders. Hier gilt einfach ausprobieren und testen bis man den perfekten Locker für sich selbst gefunden hat.

Die richtige Tarnung

Die Tarnung bei der Krähenjagd ist extrem wichtig. Vögel können sehr scharf und vor allem Farben sehen und das macht Tarnung extrem wichtig. Neben einen Tarnanzug, welcher zusätzlich auch Gesicht und Hände abdeckt sollte man auch einen Tarnschirm verwenden. Der Tarnschirm hat den Vorteil, dass er die Silhouette des Jägers komplett bricht. Im Idealfall sollte der Tarnanzug und der Tarnschirm das gleiche Tarnmuster haben. Aber auch Waffe, Stuhl, Rucksack und anderes Zubehör am Stand sollte nicht sichtbar sein. Für die Waffe und Kleinzubehör eignen sich diverse Camo-Tapes oder auch Gun Socks. Den Tarnschirm kann man selber bauen oder auch schon fertig kaufen.

Tarnschirm Krähenjagd

Hoffentlich waren ein paar nutzbare Tipps dabei und erhöhen die Erfolgschancen bei Ihren Krähenjagd 2014. Sollten Sie noch weitere Tipps kennen und wollen diese anderen Lesern unserer Blogs nicht vorenthalten so teilen Sie uns diese in den Kommentaren mit.

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