Reizjagd auf den Fuchs | 5 Tipps

Reizjagd auf FuchsNichts ist spannender als die Reiz- oder Lockjagd auf den Fuchs. Gerade in den Wintermonaten, bei Kälte und Schnee ist die Reizjagd meist sehr erfolgsversprechend. Reineke Fuchs hat großen Hunger und das Nahrungsangebot im Winter ist  knapp. Da kann ein Fuchs einem vermeintlich klagenden Kaninchen nur kaum widerstehen. Hier listen wir 5 Tipps für die Reizjagd auf den Fuchs.

1. Der Wind

Wie so oft ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren die richtige Windrichtung. Um den Fuchs überhaupt zu Gesicht zu bekommen muss der Wind stimmen. Man kann dem Wind auch mit geruchsblockierender Tarnkleidung entgegenwirken, aber es ist meist einfacher darauf zu achten das man nicht mit dem Wind ansitzt. Auch sollte man bei der Standplatzwahl darauf achten, dass sich der Wind drehen kann.

2. Die Tarnkleidung

Tarnkleidung

Ein sehr wichtiger Punkt bei der Lockjagd ist die Tarnkleidung. Im Winter mit Schnee ist hier Schneetarnkleidung von Vorteil aber kein Muss. Normale Tarnkleidung kann im Wald oder in Büschen auch eingesetzt werden. Auf freien Flächen im Schnee sollte man aber weiße Schneetarnkleidung tragen. Sehr wichtig und oft vergessen ist es auch die Hände und das Gesicht, sowie die Waffe zu tarnen. Gerade die Hände sind oft in Bewegung und darum unbedingt Tarnhandschuhe und Maske tragen.

3. Der Tarnschirm

Ein Tarnschirm wird benötigt wenn man keine niedrige Leiter zur Hand hat. Hochsitze und hohe Ansitzleitern sind bei der Reizjagd auf den Fuchs mit Schrot nur bedingt erfolgreich. Erfahrene Füchse werden schnell Reißaus nehmen, wenn Sie Hasen aus den Bäumen klagen hören. Ein jeder Altfuchs weiss, dass ein Hase in den Bäumen nichts zu suchen hat. Darum ist es oft unabdingbar einen Tarnschirm oder Tarnstand auf der Fuchsjagd zu verwenden, wenn man den Fuchs auf Schrotdistanz bekommen möchte. Hier kann man schon fertige Stände kaufen, welche vor Ort einfach nur aufgeklappt werden. Man kann sich auch selber seinen Stand mit einem Tarnnetz bauen. Wichtig ist, dass das Tarnnetz im Wind nicht all zu sehr flattert und es blickdicht ist.

4. Der Locker

Als Locker für die Reizjagd auf den Fuchs eignet sich die Hasenklage, Kaninchenklage, Vogelangstschrei oder das Mauspfeifchen. Alle vier Locker sind gleich Erfolgsversprechend und müssen individuell ausprobiert werden. Für weite Distanzen eignet sich die laute Hasen- und Kaninchenklage sowie der Vogelangstschrei. Für Sichtdistanzen zum Fuchs ist das Mauspfeifchen ideal. Bei der Hasenklage sollte man darauf achten, dass man sie eher nicht auf nahe Distanzen und zu oft benützt. Der Fuchs kann hier ein größeres Raubtier vermuten und ergreift dann oft lieber die Flucht. Ein Wechsel zwischen Kaninchenklage, Vogelangstschrei und Mauspfeifchen ist kein Problem. Den Fuchs wird das in der Regel nicht stören.

5. Der Zeitpunkt

Den richtigen Zeitpunkt gibt es generell nicht auf der Jagd. Aber die meisten Erfolgschancen hat man bei gutem aber kaltem Wetter. Da schnüren die Füchse besonders gern und suchen nach etwas freßbaren. Bei schlechten Wetter verbringen die Füchse Ihre Zeit lieber im Bau. Besonders erfolgsversprechend ist die Zeit vor Sonnenaufgang und die Stunden nach Sonnenuntergang. Ideal sind auch Mondnächte, welche besonders bei einer Schneedecke ideal für die Lockjagd auf den Fuchs sind. Da der Schnee das Licht vom Mond spiegelt ist es oft extrem hell und man hat beste Sicht.

Hoffentlich haben Sie unsere 5 Tipps interessant und hilfreich gefunden. Sollten Sie auch noch ein paar gute Tipps und Tricks für die Lockjagd kennen, so teilen Sie diese in den Kommentaren. Wir freuen uns über jeden Kommentar.

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